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SCE bleibt in Purbach unbelohnt

Im ersten Spiel der Hinrunde, welches stark von den regnerischen Wetterverhältnissen beeinflusst wurde, unterlag der SCE nach einem hochdramatischen Finale mit 1:2. 

 

Vorweg: Als Spieler des Tages geht ganz klar Thorsten König hervor. Nachdem sich Michael Malzl beim Aufwärmen eine Verletzung zuzog (auf diesem Wege gute Besserung an den Unglücksraben!), musste König spontan in die Bresche springen. Nicht nur dass er bereits in der U23 die vollen 90 Minuten in den Beinen hatte. Der Flügelspieler holte sich zudem bereits in seinem ersten Spiel an diesem Tag ein Cut oberhalb des Auges, welches  geklebt und mit Turban versorgt werden musste. Dass er danach noch im Spiel der Kampfmannschaft ebenso über die volle Distanz ging und dabei eine hochanständige Leistung zeigte, lässt seine Performance an diesem Tag umso bemerkenswerter erscheinen.

 

Pürrer-Elf nutzt Chancen nicht

 

Man merkte beiden Teams von Beginn weg an, dass sie durch den Regen sowie den nassen Boden einige Schwierigkeiten hatten. Der SCE kam jedoch etwas besser zurecht und kontrollierte zunächst das Spielgeschehen. Bereits in Hälfte eins kamen die Hauptstädter unter anderem durch Lukas Haiden und Sebastian Belada zu guten Gelegenheiten, ließen diese aber ungenutzt. „Wir waren in der ersten Halbzeit die aktivere, die bessere Mannschaft. Das, was wir uns vorgenommen haben, konnten wir trotz zweier plötzlicher Spielerausfälle wirklich alles gut umsetzen. Leider konnten wir die zahlreichen Chancen nicht nutzen“, so Spielertrainer Mario Pürrer. Eine Pausenführung für den SCE wäre nicht unverdient gewesen.

 

Der zweite Spielabschnitt sollte zu Beginn nicht so laufen, wie sich das der SCE-Coach vorgestellt hatte: „Da hatten wir 20 Minuten zu kämpfen, um wieder ins Spiel zu finden“, stellte Pürrer fest. In jener Phase geriet der SCE auch in Rückstand. Nach einem Freistoß konnte Purbach-Kapitän Berger zur Führung einnetzen. 

 

Spannende Schlussphase entscheidet das Spiel

 

Doch der Treffer zeigte Wirkung. „Nach dem Gegentor war das Spiel wieder auf unserer Seite und wir kamen wieder zu einigen Gelegenheiten“, zeigte sich Mario Pürrer mit der Reaktion seines Teams zufrieden. So war es etwa „Durcaell-Hase“ Thorsten König, der den Purbacher Schlussmann mit einem „Strahl“ aus rund 25 Metern  zu einer Glanzparade zwang. In Minute 88 sollte der Aufwand, den die Pürrer-Elf betrieb, jedoch belohnt werden. Der heimische Torhüter verschätzte sich bei einer Flanke von Lukas Haiden und ließ den Ball passieren - 1:1. Nur leider kommt es meist anders, als man denkt: In der Nachspielzeit nutzten die Purbacher eine Unkonzentriertheit in der SCE-Abwehr zum alles entscheidenden 2:1- Siegtreffer.

 

„Eine bittere Niederlage, bei der das alte Sprichwort zutrifft, dass man die Tore bekommt, die man nicht schießt. Ich denke am Ende waren wir die bessere Mannschaft, aber Purbach der glücklichere Sieger“, so Mario Pürrer abschließend.

 

UFC Purbach - SC Eisenstadt 2:1 (0:0)

 

Sportanlage Purbach

200 Zuschauer

 

SCE: Ruffini; Schicho-Kusolits-Barilich; Kusolitsch-Fischer; König-Stiglitz (81. Strohmayer)-Pölzelbauer; Haiden-Belada

MAN OF THE MATCH:

 

Thorsten König

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