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SCE verliert in Rust Spiel und Belada

Was für ein gebrauchter Tag für den SCE! Trotz einer sehr couragierten Leistung der ersatzgeschwächten Pürrer-Elf unterlag man am Ende mit 0:2. Zudem zog sich Sturmtank Sebastian Belada einen Kreuzbandriss zu und wird dem SCE in den kommenden Monaten fehlen.

 

Das Spiel startete wie erwartet mit viel Druck durch die Nurlu-Elf, die klar machte, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollte. Die neu formierte SCE-Abwehr mit Spielertrainer Mario Pürrer als zentralem Innenverteidiger machte ihre Sache jedoch gut und ließ zunächst nur wenige Möglichkeiten zu.

 

Schreckmoment für die SCE-Elf

 

Die von Verletzungen und Sperren ausgedünnte Truppe rund um Neo-Kapitän Florian Fischer versteckte sich nicht und versuchte auch mutig nach vorne zu spielen. Bei einem dieser Angriffe mussten die SCE-Fans dann einen Schockmoment hinnehmen: Sebastian Belada blieb nach einem Zweikampf in Strafraum liegen. Nach kurzer Zeit war klar, dass es für ihn nicht weitergehen konnte, da hier der Verdacht auf eine schwerere Verletzung im Raum stand. Dieser Verdacht sollte sich wenig später im Krankenhaus bestätigen - Kreuzbandriss!

 

Das ganze Team wünscht unserem "Bastl" alles nur erdenklich Gute und schnellstmögliche Genesung! Wir drücken dir alle Daumen!

 

Die Truppe von Mario Pürrer versuchte sich von diesem Vorfall nicht beirren zu lassen. Viel mehr hatte man den Eindruck, dass man nun noch mehr Kampfbereitschaft an den Tag legen wollte. Als man gerde dabei war, besser ins Spiel zu finden, kam die kalte Dusche: Tomas Bohác nutzte seine Chance und traf zur Fürhung für das Heimteam.

 

Die Ruster versuchten danach nachzulegen, jedoch scheiterten sie entweder an SCE-Goalie Ruffini oder sich selbst. Pünktlich nach 45 Minuten pfiff Schiedsrichter Bojan Jovic zur Halbzeit.

 

Nach einer motivierenden Kabinenansprache von Roland Wisak und Mario Pürrer hatte sich der SCE viel vorgenommen. Nach nur drei gespielten Minuten hätte man dieses Vorhaben auch beinahe in die Tat umgesetzt: Nach einem Foul an Lukas Haiden im Strafraum zeigte Referee Jovic auf den Punkt - Elfmeter!

 

Florian Fischer trat an, zog ab - und scheiterte an Rust-Torhüter Ackermann. Doch auch davon ließ sich die Mannschaft von Mario Pürrer nicht beirren und bekam nun leichtes Oberwasser. Immer wieder kombinierte man sich sehenswert in Richtung des Ruster Strafraums, jedoch sollte dabei nichts Zählbares herausschauen.

 

Rust schafft Vorentscheidung

 

In Minute 70 durchbrach der SC Rust diese Phase des SCE. Nach einem Lupfer in den SCE-Strafraum war Izudin Mandalovic zur Stelle und bugsierte den Ball volley unter die Latte zum 2:0 für das Heimteam. Die Ruster schalteten danach in den Verwaltungsmodus und schraubten ihre Offensivbemühungen etwas zurück. Der SCE versuchte nochmals heranzukommen, jedoch ohne Erfolg.

 

Zwei Deütanten beim SCE

 

Mario Pürrer wollte sich gegen Ende der Partie mehr in der Offensive einschalten und verhalf so zwei SCE-Kickern zu ihrem Debüt: Stefan Zehetbauer und Niklas Krumpeck durften sich über ihren ersten Einsatz in der KM I freuen. Wir gratulieren den beiden Jungs zu ihrem Einstand!

 

Nach rund 92 gespielten Minuten beendete Schiedsrichter Jovic das Spiel. Am Ende holten sich die Ruster einen verdienten 2:0-Sieg und sind dem Aufstieg so wieder einen Schritt näher gekommen, duellieren sich aber weiterhin mit der 1b des SC Neusiedl am See um den Meistertitel.

 

SCF Rust - SCE 2:0

 

Sportanlage Rust

200 Zuschauer

 

Aufstellung: Ruffini; Schicho - Pürrer - König; Kusolitsch - Fischer; A. Maad (83. Krumpeck) - Stiglitz (83. Zehetbauer) - Steigleder; Haiden - Belada (10. M. Pasterniak)

MAN OF THE MATCH:

 

Christoph Ruffini

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