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SCE unterliegt Purbach in der Nachspielzeit

Nach 93 Spielminuten endete eine hart umkämpfte Partie in Purbach. Nur 60 Sekunden zuvor kassierte der SCE das entscheidende Tor, das zu einer schmerzlichen Niederlage im Derby führte.

 

Jeder kennt den Spruch: "Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man". Mit diesem Satz lässt sich auch das Spiel in Purbach gut beschreiben. Es war ein von Anfang heißes Derby, dass hauptsächlich Kampf und Leidenschaft und weniger spielerische Kultur zu bieten hatte. Das körperliche Spiel der Heimmannschaft sorgte bei der Elf von Mario Pürrer zunächst dafür, dass man seine fußballerischen Qualitäten nicht auf den Platz bringen konnte und so entwickelte sich ein sehr zerfahrenes Spiel. So hatte die erste Hälfte kaum Highlights zu bieten, beide Teams versuchten zwar sich ein Übergewicht zu erarbeiten, jedoch neutralisierte man sich so gegenseitig. 

 

Pürrer-Elf legt in Hälfte zwei zu

 

Die Intensität des Spiels nahm im Verlauf der zweiten Hälfte immer mehr zu und beide Teams kamen zu Gelegenheiten. Zunächst waren es die Purbacher, welche mit zwei Chancen scheiterten, danach übernahm die Pürrer-Elf das Kommando. Vor allem über die Seiten schaffte es der SCE immer wieder gefährlich zu werden, was zu zahlreichen Eckbällen führte. Bei einem davon kam Thomas Barilich zum Schuss, der sein Ziel leider knapp verfehlte. Kurz darauf wurde Alexander Kampitsch mit einem langen Ball auf die Reise geschickt, doch seinem Abschluss warfen sich gleich mehrere Purbacher entgegen. Wieder nur wenig später war es erneut der SCE-Goalgetter, der nach einer Flanke von Fiedler den Ball per Kopf knapp über die Latte setzte.

 

Als dann schon alles nach einem torlosen Remis aussah, schlug das Heimteam zum Leidwesen der Rot-Weißen zu: Sebastian Bogner traf in der Nachspielzeit zum Sieg für den ehemaligen Landesligisten. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass die Pürrer-Elf dieses Mal ihre Chancen nicht nutzte und so zumindest einen Punkt liegen ließ.

 

UFC Purbach - SCE 1:0

 

Sportanlage "Am Türkenhain" Purbach

200 Zuschauer

 

Aufstellung: Ruffini; Fiedler - M. Kusolits - Barilich - Schicho (68. Steigleder); Kusolitsch (75. Haiden); Fischer - Dostal; Saadi - Kampitsch - Pölzelbauer

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Kommentare: 1
  • #1

    Csini (Sonntag, 13 Oktober 2019 14:27)

    Tapfer gekämpft ist auch halb Gewonnen
    Ich bin stolz auf Euch - Ihr seid auf dem richtigen Weg - der SCE ist wieder da
    DANKE