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"Wollen Kindern der Landeshauptstadt eine Plattform bieten"

Im Interview zum Thema "Ein Jahr Nachwuchsarbeit beim SCE" spricht Sportbeirat Robert Weinstabl über die bisherigen Entwicklungen, die schönste Erfolge und größten Meilensteine. Außerdem verrät er uns, wie die Zukunftspläne für die SCE-Jugend aussehen und was er sich ganz persönlich für die Nachwuchshoffnungen der Landeshauptstadt wünscht.

Vor rund einem Jahr hat unser Nachwuchs den Spielbetrieb aufgenommen. Wie fällt dein Blick in den Rückspiegel aus?

R. Weinstabl: Sehr positiv, denn zwei Aspekte waren uns bei der Gründung des Nachwuchses wichtig: auf der einen Seite spiegelt sich durch den Nachwuchs die Nachhaltigkeit unseres Vereins wider. Der neu gegründete SCE ist kein Projekt für 2-3 Jahre, sondern soll unter anderem durch unsere Nachwuchsarbeit Schritt für Schritt wachsen. Zum anderen war es uns wichtig, dass wir unseren Kindern in der Landeshauptstadt eine Plattform anbieten, um ihrer Lieblingsbeschäftigung unter guten Bedingungen nachgehen zu können. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, was wir im ersten Jahr auf die Beine gestellt haben.

 

Was waren die größten Meilensteine im vergangenen Spieljahr?

Ein sehr wesentlicher Meilenstein war für mich die Kooperation mit der Kurzwiese in Eisenstadt. Mein besonderer Dank gilt hier vor allem der Direktorin, Frau Mag. Rojacz-Pichler. Sie war von Beginn an sehr an unserem Projekt interessiert und hat es uns ermöglicht im Herzen von Eisenstadt super Bedingungen - sowohl für die Hallen- als auch für die Rasensaison - bereitzustellen. Erst vor kurzem habe ich mir selbst ein Bild über die großartigen Trainingsbedingungen im Gymnasium gemacht. Ein weiterer Meilenstein war auch unsere erste Iron-City-Hallentrophy, hier hat unser Jugendleiter Jörg Pasterniak ein sensationelles Hallenturnier organisiert, das auch bei den Bundesligaklubs wie Admira Wacker oder Austria Wien für große Begeisterung gesorgt hat. Dies war für die Reputation unseres Klubs von großer Bedeutung.

 

Worüber hast du dich persönlich am meisten gefreut?

Auch wenn ich nicht ständig bei den Nachwuchstrainings vor Ort bin, spüre ich das Zusammenwachsen zwischen Verein, Eltern, Trainern und Kindern. Wir sind mittlerweile eine kleine, aber feine SCE-Familie. Dies hat mir auch unser Nachwuchstag in Schützen oder unsere tolle Weihnachtsfeier im Landesportzentrum VIVA bestätigt, wo ich gemerkt habe, dass sich nicht nur die Jungs, sondern auch deren Eltern mit dem Verein identifizieren.

 

Was zeichnet unseren Nachwuchs aus?

Wir haben derzeit drei Mannschaften, und es müssen auch nicht unbedingt mehr werden. Denn was uns auszeichnet ist, dass wir auf jeden einzelnen Spieler individuell eingehen. Nach dem Motto: „Jede und Jeder ist wichtig“ wollen wir unseren Jungs und Mädles auch dieses Gefühl vermitteln etwas Besonderes zu sein. Hierzu leisten auch unsere Trainer einen wesentlichen Beitrag.

 

Wenn du unseren Nachwuchs in einem Satz beschreiben müsstest, wie würde dieser lauten?

Wir wollen jeden Spieler nicht nur auf sportlicher Ebene weiterentwickeln, sondern den Kids auch den Spaß und die Freude am „Kicken“ vermitteln.

 

Wie sehen die Zukunftspläne für die SCE-Jugend aus?

Auch in Zukunft halten wir uns nach einem wesentlichen Leitsatz: Qualität vor Quantität. Wir planen auch im kommenden Jahr im kleinen Rahmen, werden aber - sofern es machbar ist - von derzeit rund 40 auf maximal 50 Kinder aufstocken. Ein besonderes Bedürfnis ist mir, das Trainerteam auszuweiten. Wir wollen für jede Mannschaft mindestens zwei Betreuer, damit wir im Training noch konkreter auf unsere Nachwuchshoffnungen eingehen können. Der Zuspruch ist groß, aber für mich ist wichtig, dass alles überschaubar bleibt. Wie bereits anfangs erwähnt: wir wollen nicht nur als Gesamtverein, sondern auch im Nachwuchs Schritt für Schritt wachsen.

 

Was wünscht du dir für das Spieljahr 2020/2021?

In erster Linie wünsche ich mir für unsere Kinder, dass sie bald wieder unbeschwert Fußball spielen dürfen. Ich denke, dies ist aufgrund der aktuellen Situation auch das Wichtigste. Ein weiterer Wunsch ist, dass wir als SCE-Familie weiter zusammenwachsen und unsere tolle Nachwuchsarbeit auch im zweiten Jahr fortsetzen.

 

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