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Andreas Zankovitsch ist beliebtester Nachwuchscoach im Bezirk

Bei der diesjährigen Wahl zum Supercoach 2020 durfte sich der Trainer der U12 des SCE, Andreas "Ziko" Zankovitsch, zum Bezirkssieger krönen. Wir haben ihn aus diesem Anlass zum Interview gebeten. In diesem erzählte er uns über die Entwicklung seiner Mannschaft, die Ziele für das kommende Jahr und wie es um seine eigene fußballerische Zukunft steht.

 

Ziko, du wurdest bei der Supercoach-Wahl zum beliebtesten Nachwuchstrainer des Bezirks gewählt. Herzlichen Glückwunsch. Was denkst du über diese Auszeichnung?

 

Andreas Zankovitsch: "Ich freue mich wahnsinnig über diese Auszeichnung. Vor allem, weil es nach der BVZ-Wahl zur beliebtesten Nachwuchsmannschaft der zweite Bezirkstitel ist, den wir als SCE in die City holen konnten. Aber ich muss schon sagen: Ohne der tollen Community, die hinter uns steht, wäre das alles nicht möglich gewesen."

 

Mit deiner U12 wurdest du heuer Gruppensieger. Hättest du mit solch einem Erfolg gleich im ersten Jahr gerechnet?

 

Um ehrlich zu sein: Ich wusste schon, dass mit so einer Truppe auch im ersten Jahr viel möglich ist. Aber dass wir Ergebnisse wie ein 15:0, ein 11:0 oder ein 9:0 abliefern - das hätte ich nicht gedacht. Besonders schön daran finde ich, dass neben den vielen erzielten Toren auch hinten sehr oft die Null stand. Das zeigt vor allem, dass wir im Kollektiv gut funktionieren.

 

Wenn du auf das erste Jahr zurückblickst: Worauf bist du besonders stolz?

 

Das ist einfach zu beantworten (lächelt). Ich bin stolz, dass wir nicht nur zu einer Mannschaft geworden sind, sondern zu einer kleinen Familie. Ein großer Teil der Jungs hat meiner Meinung nach das Potenzial, um es  auch  im Erwachsenfussball weit bringen zu können. Das gibt mir einfach ein richtig gutes Gefühl und macht mich sehr stolz. An dieser Stolle muss ich mich aber auch bei meinen Club-Kollegen Markus Bauer, Julian Fiedler, Christoph Brenner, Robert Weinstabl und Jörg Pasterniak bedanken. Ohne sie und ihre Unterstützung ginge es nicht.

 

Aus deiner U12 wird bald eine U13. Was sind die Ziele für die Zukunft?

 

Das Ziel für das kommende Jahr muss es sein, die Jungs taktisch auf die U14 vorzubereiten, denn da geht es dann auf das Großfeld. Dort kommt dann schon einiges an Neuland auf uns zu. Elf Spieler, ein größeres Feld und Gegenspieler, die bis zu zwei Jahre älter sein können. Technisch haben wir schon Fortschritte gemacht, aber bis wir dort ankommen, wo ich es mir wünsche, haben wir noch ein Stück Weg vor uns.

 

Du bist ja auch Kapitän der KM II des SCE. Wie lange wird man dich noch auf dem Platz bewundern können?

 

Ich fühle mich absolut wohl beim SCE, egal ob das in der KM II ist oder bei meiner Arbeit mit den Kindern. Solange ich weiterhelfen kann, werde ich das auch versuchen. Allerdings ist es schon schwer, wenn man vom Kopf her weiß, wie es geht, aber es körperlich nicht mehr zu 100 Prozent umsetzen kann. Da tut es dann schon auch manchmal weh, wenn ich auf den Sportplätzen in der Umgebung zu Gast bin und dann jüngeren Spielern zusehe, die es absolut drauf hätten, ihnen aber oft die nötige Einstellung fehlt. Vielleicht bin ich aber auch einfach eine andere Generation, wo Einstellung und Disziplin noch anders gewichtet wurden. Ich würde ja gerne nochmals in der KM I auflaufen, aber ich denke unser Trainer Roland Wisak wird da schon andere Alternativen haben (schmunzelt). Mein Ziel ist es jedenfalls, einmal als Trainer im Erwachsenenfußball tätig zu sein. Vielleicht klappt das ja dann, wenn ich meine Jungs in vier Jahren in Richtung der Kampfmannschaften abgebe.

 

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