· 

SCE unterliegt nach tollem Comeback mit 1:3 im Kaffeederby

Bilder: Gerhard Breitschopf

Beim Premierenspiel in der neuen Heimstätte "LA-Arena" wollten sich die Rot-Weißen von ihrer besten Seite zeigen und dem klaren Favoriten aus Neusiedl das Leben so schwer wie möglich machen. Am Ende stand bei der Neuauflage des Kaffeederbys im Rahmen der ersten Runde des BFV-Cups ein 1:3 aus Sicht des SCE. Nach unglücklichem Beginn, als Neusiedl nach nur vier Minuten durch einen Elfmeter in Führung ging, gelang der Wisak-Elf dank eines Kopfball-Treffers von Thomas Barilich das Comeback. Am Ende musste man jedoch den hohen Temperaturen und der Klasse des Gegners Tribut zollen. 

 

Die Vorzeichen waren klar: Der SC Neusiedl am See ging als klarer Favorit in die Partie. Nichtsdestotrotz ging die Mannschaft von SCE-Coach Roland Wisak mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in das Duell. Bei Temperaturen über 30 Grad erwartete die Spieler wie auch die Besucher also ein, im wahrsten Sinne des Wortes, heißes Spiel. Dieses begann sogleich mit einem Paukenschlag: Nach nur vier Minuten geht NSC-Akteur Jan Feldmann im SCE-Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Dragan Knezevic zeigt auf den Punkt - Elfmeter für die Gäste. Kapitän Patrick Kienzl übernahm die Verantwortung und traf zum 1:0 für seine Farben. 

 

Doch die Wisak-Elf ließ sich von diesem frühen Rückschlag nicht entmutigen und versuchte weiterhin, alles in die Wagschale zu werfen. Das Engagement der Rot-Weißen wurde in Minute 19 belohnt: Nach einem Eckball steigt "High-Tower" Thomas Barilich am höchsten und versenkt die Kugel per Kopf unhaltbar im langen Eck. Der Jubel bei den SCE-Fans war groß. Danach flachte das Spiel ziemlich ab, was auch den heißen Temperaturen geschuldet war. Der SCE stand defensiv kompakt, Neusiedl mühte sich, kam aber nicht so recht durch die dicht gestaffelten Reihen des Heimteams. In Spielminute 33 jedoch konnten die Gäste einen ihrer Angriffe erfolgreich abschließen. Nach einem Querpass von der linken Seite ist Franz Weber zur Stelle und schiebt zum 2:1-Führungstreffer für den Favortien ein. Bis zur Halbzeit geschah danach nicht mehr viel und so ging es mit diesem Spielstand in die Kabinen.

 

Nach dem Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild. Der SCE war bemüht, durch Konterangriffe den einen oder anderen Nadelstich zu setzen, während Neusiedl versuchte, seine spielerische Klasse in Tore umzumünzen. Dies sollte in Minute 56 auch gelingen. Nach einem Lupfer in den Strafraum ist NSC-Stürmer Tobias Ulbing zur Stelle und überwindet Philip Fennes zum 1:3 aus Sicht des SCE. Nach diesem Treffer konnten man nach und nach einen Bruch im Spiel erkennen. Nach der langen Pause und aufgrund der hohen Temperaturen schwanden beim SCE langsam die Kräfte und die Gäste kamen noch zu einigen Gelegenheiten. Dank einer willensstarken und engagierten Defensivleistung der Wisak-Elf kam der NSC jedoch zu keinem Treffer mehr. So blieb es am Ende beim 1:3 aus rot-weißer Sicht. "Eine Niederlage ist natürlich nie etwas, worüber man sich freut", betont SCE-Coach Roland Wisak. "Aber muss man natürlich die Kräfteverhältnisse anerkennen. Neusiedl war der ganz klare Favorit und hat am Ende auch verdient gewonnen", resümiert er. "Was mein Team betrifft, kann ich den Jungs nur ein Kompliment machen. Wie engagiert sie trotz der enromen Temperaturen aufgetreten sind und nach dem Rückstand das Comeback geschafft haben zeigt, welchen Charakter dieses Team hat", streicht er die Leistung seiner Mannschaft hervor. "Nun gilt es, uns weiter konsequent auf die bald beginnende Meisterschaft vorzubereiten", so der Coach abschließend.

 

SCE vs. SC Neusiedl am See 1:3 (1:2)

 

LA-Arena Eisenstadt

300 Zuschauer

 

Aufstellung: Fennes; Fiedler (61. Dostal) - Kusolits M. - Barilich - Barisits (80. Malzl); Fischer (80. Pasterniak) - Kusolitsch; Saadi - Kusolits J. (26. Maad A.) - Pölzelbauer; Kampitsch (80. Steigleder)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0