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Spätes Gegentor beschert Remis bei der Heimpremiere

Die aufgrund der Corona-Bestimmungen maximal zugelassenen 100 Besucher erlebten einen trefferreichen Nachmittag. Dank Toren von Mostafa Saadi, dem ein sehenswerter Doppelpack gelang, Julian Kusolits und Alexander Kampitsch befand sich das Team von Roland Wisak lange Zeit auf der Siegerstraße. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde St. Andräs Robert Horvath jedoch zum Spielverderber. Er konnte in der 93. Minute den Ausgleich erzielen.

 

Der SCE startete engagiert ins Spiel und übernahm rasch das Kommando. Doch das optische Übergewicht konnte nicht in Tore umgemünzt werden. Anders dagegen die Gäste. Die Elf von Heinz Fleischhacker konnte durch die erste gefährliche Aktion in Führung gehen. Nach einem Eckball in Minute 15 stieg Robert Horvath am höchsten und erzielte die Führung für die Seewinkler. 

 

Saadi mit sehenswertem Doppelpack

 

Der SCE steckte jedoch nicht auf und zog weiter sein Offensivspiel auf. Nur fünf Minuten nach dem 0:1 war Mostafa Saadi nach einer Flanke von Fiedler zur Stelle und konnte mit einem gekonnten Volley den Ausgleich erzielen.  Die Wisak-Elf, welche diesmal in den neuen ASVÖ-Trikots auflief, war danach wieder optisch überlegen und münzte dies auch in Torchancen um. Erhard Pölzelbauer, Julian Kusolits und Alexander Kampitsch konnten die herausgespielten Gelegenheiten jedoch nicht nutzen. Auch die Gäste aus St. Andrä agierten mutig und setzen immer wieder offensive Nadelstiche. So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe die Wisak-Elf in Führung ging. Nach einem Zuspiel von rechts dribbelte Saadi nach vorne und nahm sich aus rund 20 Metern ein Herz - 2:1. Der zweite sehenswerte Treffer des Flügelflitzers an diesem Nachmittag. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

 

Nach dem Wiederanpfiff machten die Rot-Weißen dort weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatten. Mit der ersten guten Möglichkeit konnte die Wisak-Elf ihre Führung ausbauen. Nach 48 Minuten tankte sich Julian Kusolits von rechts durch und überwand mit einem platzierten Abschluss Gästegoalie Adam Bogdan zum 3:1. Doch nur kurz darauf sollte die Partie wieder spannend werden. Nach einem Foul von Julian Fiedler im Strafraum zeigte Referee Jozo Katava auf den Punkt. Robert Horvath ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte für die Gäste.

 

Später Gegentreffer kostet zwei wertvolle Punkte

 

Nach 58 Spielminuten fiel beinahe der Ausgleich, doch St. Andräs Marcel Ettl versagten im eins gegen eins mit SCE-Schlussmann Philip Fennes die Nerven. Nur wenige Minuten später wurde dies durch Alexander Kampitsch bestraft. Der rot-weiße Stoßstürmer machte seine Sache besser und überwand Bogdan zum 4:2. Bei diesem Spielstand blieb es jedoch nur kurz. In Minute 69 stand Filip Janovsky nach einem Freistoß goldrichtig und verkürzte auf 3:4 für seine Farben. Als schließlich alles schon nach einem SCE-Sieg aussah, kam in der Nachspielzeit die kalte Dusche für die Hausherren. Erneut war es eine Standardsituation, die zu dem Treffer führte. Nach einem langen Freistoß von rechts kam Robert Horvath aus extrem spitzem Winkel zum Kopfball und bugsierte das Leder über Fennes hinweg in die Maschen - 4:4. Es war Horvaths dritter Treffer an diesem Nachmittag. Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff. 

 

Unter dem Strich ein verdienter Punkt für St. Andrä, den sich die Gäste wacker erkämpften. Aus SCE-Sicht ein Remis, dass mit ein wenig mehr Souveränität nicht nötig gewesen wäre, war man doch den Großteil des Spiels das bessere Team. In der kommenden Woche hat man die Möglichkeit, seine Sache in Trausdorf (Sa, 26.9., 16 Uhr) besser zu machen.

 

SCE - FC St. Andrä 4:4

 

LA-Arena Eisenstadt

100 Zuseher

 

Aufstellung: Fennes; Fiedler - Barilich - Hanbauer - Malzl; Fischer - Kusolitsch; Pölzelbauer - Kusolits J. (88. Haiden) - Saadi; Kampitsch (82. Maad A.)

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