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Landesligist Siegendorf wurde Favoritenrolle gerecht

Wie sagt man so schön: Verpatzt man die Generalprobe, wird die Premiere umso besser. Nach einer soliden Leistung in Hälfte eins, zeigte der Favorit aus Siegendorf in Hälfte zwei, was in ihm steckt.  Trotz einer kämpferisch guten Leistung der Wisak-Elf war der Klassenunterschied am Ende deutlich sichtbar. Die mit nicht weniger als fünf Ex-Profis (Höller, Stoilov, Bartholmay, Kovacec, Peinsipp) bestückte Elf der Siegendorfer ging so am Ende als klarer Sieger hervor.

 

Von Beginn weg entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Fronten klar waren: Der ASV Siegendorf machte das Spiel, der SCE versuchte defensiv kompakt zu sein und dem Landesligisten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Gleich zu Beginn fand der Ex-Rieder Kovacec eine gute Gelegenheit vor, ließ diese aus kurzer Distanz aber noch ungenutzt. Wenig später sollte es der 33-Jährige besser machen: In Minute 12 kam er nach einer Flanke am Fünfmeterraum an den Ball und ließ SCE-Goalie Michi Berger keine Abwehrchance - 0:1. Die Wisak-Elf zeigte sich jedoch nicht geschockt und gab weiter alles, um dem Favoriten ein Bein zu stellen.

 

Kampitsch erzielt beinahe den Ausgleich

In Minute 16 konnte sich Neo-Schlussmann Berger erstmals auszeichnen: Nach einer Ecke konnte er einen Kopfball aus rund sieben Metern über die Latte lenken. Danach flachte das Spiel ein wenig ab und die Siegendorfer begannen, das Ergebnis mehr zu verwalten, als zu agieren. Dies sollte sich beinahe rächen: Nach einer Unachtsamkeit von Ex-Vienna-Akteur Bartholomay war Kampitsch zur Stelle und erzielte beinahe den Ausgleich. In Folge geschah bis zum Halbzeitpfiff jedoch nichts Erwähnenswertes mehr.

 

Gleich nach Wiederanpfiff musste Michi Berger aber erneut hinter sich greifen. Siegendorf-Angreifer Secco war zur Stelle und erzielte in der 46. Minute das 2:0 für seine Farben.  Wenig später machte ein SCE-Akteur unfreiwillig den Deckel drauf: Nach einem Querpass bugsierte Kapitän Matthias Kusolits den Ball unglücklich in die eigenen Maschen - 0:3. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden. Die Kühbauer-Elf hatte aber noch nicht genug, während dem SCE zusehends die vielen Meter, die man zuvor investiert hatte, zur Last wurden. Nach 57 Minuten war Ivanovic zur Stelle und erhöhte aus kurzer Distanz auf 0:4. Rund zehn Minuten später legte er mit dem Tor zum 0:5 nach. Weitere zehn Minuten darauf machte er seinen Hattrick perfekt - 0:6. Die Siegendorfer spielten sich danach in eine Art Rausch und erzielten in Minute 84 das 0:7. In der nächsten Aktion brachte Michi Berger einen Gästespieler unglücklich zu Fall, was Schiedsrichter Davor Divkovic dazu veranlasste auf den Punkt zu zeigen. Ex-Mattersburger Alois Höller trat an und traf zum 0:8 aus Sicht des SCE. Nach einem missglückten Rückpass von Music konnte Secco mit dem 0:9 den Schlusspunkt setzen.

 

SCE - ASV Siegendorf 0:9

 

200 Zuschauer

Sportpark Siegendorf 

 

Aufstellung: Berger; Pölzelbauer - Kusolits (63. Pasterniak M.) - Hanbauer - Music; Maad A. (46. Barisits) - Fischer - Kusolitsch - Jakovljevic - Giefing; Kampitsch (68. Neumayer, 85. Metka)

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