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Mühsamer Pflichtsieg in Schützen

Der SC Eisenstadt kehrte dieses Wochenende wieder an seine alte Heimspielstätte in Schützen am Gebirge zurück. Diesmal allerdings als Gastmannschaft. Knapp 100 Zuschauer kamen trotz nasskaltem Wetter, um das Spiel zu sehen. Die Rollen waren klar verteilt, der SCE kam als haushoher Favorit zum Tabellenschlusslicht.

 

Von Anfang an war zu erkennen, dass die Hausherren auf eine ausschließlich defensive Spielanlage setzen. Obwohl die Eisenstädter von der ersten Minute an das Heft in der Hand hatten, gab es gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber kein Durchkommen. Erst in der 5. Minute musste Torhüter Pasterniak bei einem Schuss von Jakovljevic eingreifen.

 

In Minute 10 blieb Kalocsai verletzt liegen und musste verarztet werden. Obwohl er versuchte weiter zu spielen, musste Trainer Martin Zentner fünf Minuten später den ersten Wechsel durchführen. Markus Steigleder kam für Kalocsai ins Spiel. In der Zwischenzeit kamen die Hauptstädter zur zweiten Torchance. Wieder scheitert Jakovljevic am gegnerischen Torhüter In der 22. Minute ist es dann endlich soweit. Nach einer hohen Flanke in den Strafraum ist Alexander Kampitsch schneller am Ball als der Schützner Torwart und befördert ihn per Kopf ins Tor. Wer nun erwartet, dass Schützen die Taktik ändert, um auf den Ausgleich zu drängen, wird enttäuscht. Abwehr-Beton war weiterhin die Devise. Trotz der dichten Abwehrreihen versucht der SCE immer wieder über die Mitte zum Erfolg zu kommen. Irgendeines der 20 Abwehr-Beine stand immer im Weg. So ging es mit 0:1 in die Pause. 

 

In Hälfte zwei ging es nahtlos so weiter. Der SCE greift unentwegt an, die Abwehr hält stand. Gefahr besteht nur, wenn die Gäste ausnahmsweise über die Seite angreifen. In der 50. Minute kam Erhard Pölzelbauer von rechts zum Schuss, setzte die Kugel aber am langen Eck klar neben das Tor. Nach weiteren 10 mühevollen Minuten konnte sich Torhüter Lukas Pasterniak nach Schüssen von Steigleder und Jakovljevic gleich zweimal auszeichnen. In Minute 58 ist es dann wieder Kampitsch, der 15 Meter vor dem Tor an den Ball kommt und ihn mit einem beherzten Schuss im langen Eck zur vermeintlichen Vorentscheidung versenkt.

 

In der 62. Minute kamen die Gastgeber zum ersten Mal zu einem echten Entlastungsangriff, der aber zu keinem zählbaren Ergebnis führte. 6 Minuten später schläft die Eisenstädter Abwehr kurz ein und lässt Adam Hudacek auf der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie alleine. Mit dem besten Ball, den die Schützner in den gesamten 90 Minuten zusammengebracht haben, bekommt er den Ball und läuft unbedrängt auf SCE-Goalie Covaciu zu. Dieser schlägt Hudaceks Schuss zum Jubel der Heimfans dann ins eigene Tor.

 

Wenig motiviert noch viel zu riskieren, kommt der SCE nur noch zu zwei nennenswerten Gelegenheiten. Beide Male bleibt Keeper Pasterniak Sieger gegen Jakovljevic. In der letzten Minute holt sich der Eisenstädter Marco Pasterniak nach einem Foul die einzige gelbe Karte des Nachbarschaftsderby ab. Der Freistoß aus 40 Metern gibt den Hausherren noch einmal eine kleine Hoffnung auf eine Sensation. Diese erfüllt sich aber nicht und der weitgehend fehlerlose Schiedsrichter Cezar pfeift die Partie ab.

 

Fazit der Eisenstädter Fans am Schluss: 3 Punkte sind 3 Punkte.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    scefan (Sonntag, 03 April 2022 18:35)

    Also das Schützen laut eurem Bericht nur einen guten Ball zusammengebracht hat stimmt so ganz & gar nicht. Wenn die Schützener die 1-2 Angriffe richtig beendet hätten wäre ein 2:2 mehr als gerecht gewesen. Riesen Respekt an die Schützener! Aber natürlich Gratulation an unsere Jungs! Lg der SCE Fan

  • #2

    Manuel H (Montag, 04 April 2022 18:59)

    Also ich war nicht beim Match dabei, Aber euer bericht wirkt ziemlich Abstoßend/Erniedrigend gegenüber schützen. Es geht ja nur um den spaß wieso mann immer die Nase in Eisenstadt So hoch legen muss.
    Lg. Euer Mani

  • #3

    SCE Presseteam (Freitag, 08 April 2022 12:03)

    @Manuel H
    inwiefern wirkt der Artikel erniedrigend? Es war ein sehr defensiv angelegtes Spiel vom UFC Schützen, das so auch niedergeschrieben wurde. Wir haben in diesem Artikel mit keinem Wort irgendjemanden vom UFC Schützen beleidigt oder erniedrigt. "Dicht gestaffelte Abwehrreihe" war letztlich das, wie das Spiel zu beschreiben ist.