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Klarer Sieg auch gegen Großhöflein

Nach Trausdorf wartete auf den SCE mit Großhöflein das nächste Nachbarschafts-Derby. Auch dieses wurde klar mit 4:0 gewonnen.

 

Erstmals seit der Winterpause beginnt ein Spiel des SCE bei frühlingshaftem Wetter. Pünktlich um 16 Uhr pfeift Schiedsrichter Kadir die Partie an. Wie erwartet übernehmen die Hausherren gleich das Heft in die Hand. Erstmals in die Nähe des Tores kommen die Eisenstädter in der 5. Minute. Laszlo Kalocsai bringt einen Eckball zu Stefan Habeler, der den Ball aber über das Tor befördert.

 

Drei Minuten später muss Gäste-Torhüter Ondrej Sakar zum ersten Mal aktiv eingreifen. Seine kurze Abwehr kann Marco Pasterniak aber nicht verwerten und schießt daneben. Großhöflein konzentriert sich auf die Defensive und hofft auf Konter. Zu solchen kommt das Team von Trainer Peter Csapo auch tatsächlich immer wieder. In der 8. Minute etwa mit einem Eckball, bei dem sich SCE-Goalie Covaciu strecken muss, um den Ball aus der Gefahrenzone zu fausten.

 

Beim damit eingeleiteten Gegenzug legt Laszlo Kalocsai ein sehenswertes Solo auf der linken Seite hin, seine Hereingabe findet aber keinen Abnehmer. Drei Minuten später sind es wieder die Gäste, die einen Angriff einleiten. Nach einem guten Pass von Christoph Fink zu Soma Füzi rettet Armin Music im letzten Moment zur Ecke. Trotz gelegentlicher Gegenangriffe ist Eisenstadt klar feldüberlegen, tut sich aber mit dem Herausspielen von Chancen schwer.

 

In Minute 14 dringt David George links in den Strafraum ein, sein Stanglpass in die Mitte wird aber von Ondrej Sakar abgefangen. In der darauffolgenden Minute bringt Laszlo Kalocsai das Spielgerät gut zu Tamas Ruisz, die Verteidigung des Gegners bleibt vorerst aber sicher und macht den Schuss unschädlich. Weitere drei Minuten später taucht David George vor dem gegnerischen Tormann auf, wird aber wegen abseits zurückgepfiffen. Eine von mehreren umstrittenen Abseits-Entscheidungen des Tages.

 

Die SCE-Spieler laufen weiterhin tapfer gegen die Abwehr an. In der 22. Minute ist es wieder David George, der aus spitzem Winkel auf Ondrej Sakar zuläuft. Dieser macht das kurze Eck aber geschickt zu, sodass es kein Vorbeikommen gibt. Nach einer halben Stunde Spielzeit sind es wieder die Gäste, die gefährlich werden. Christoph Fink setzt sich links durch, Covaciu kann aber zur Ecke klären. Die größte Chance hat Soma Füzi in der 37. Minute, der der Eisenstädter Abwehr enteilt und ganz allein auf Torhüter Covaciu zuläuft. Zur Erleichterung der SCE-Fans kann dieser den Schuss gerade noch aus dem langen Eck fischen und zur Ecke klären.

 

Den nächsten Höhepunkt setzen wieder die Hausherren. Nach einem Eckball von Laszlo Kalocsai schießt Alexander Kampitsch allerdings neben das Ziel. Als es schon nach einer torlosen ersten Hälfte aussieht, gibt es einen Freistoß rund 20 Meter zentral vor dem Tor. David George tritt an und erlöst die heimischen Fans mit einem trockenen Schuss flach ins lange Eck. Die verdiente, längst überfällige Pausenführung ist geschafft.

 

In der zweiten Hälfte strapazieren die Landeshauptstädter die Geduld ihrer Fans nicht mehr so sehr wie in der ersten. Schon zwei Minuten nach Wiederbeginn legt Laszlo Kalocsai ideal für Alexander Kampitsch auf, der die Führung auf 2:0 ausbaut. Gleich in der übernächsten Minute brandet abermals Jubel im Publikum auf, das Tor von Dominik Jakovljevic

wird aber wegen abseits nicht anerkannt.

 

Großhöflein muss nun reagieren und das Spiel etwas öffnen – das bietet den Hausherren mehr Räume für ihre Aktionen. In der 50. Minute gibt es in der sehr fair geführten Partie Freistoß für den SCE in der gegnerischen Hälfte. Dieser wird links zu Laszlo Kalocsai hinaus gespielt, der den Ball in die Mitte zu Alexander Kampitsch bringt, welcher dem Torhüter Ondrej Sakar keine Chance lässt und zur endgültigen Entscheidung trifft.

 

Fünf Minuten später gibt es an der Outlinie wieder einmal völlig unnötige Aufregung. Laszlo Kalocsai behindert Dominik Koczan beim Einwurf, indem er sich ihm wie ein Basketball-Verteidiger entgegen stellt. Dieser „bedankt“ sich, indem er Völkerball spielt und ihm den Einwurf aus kurzer Distanz an den Körper wirft. Für diese Ausflüge in fremde Sportarten holen sich beide jeweils eine gelbe Karte ab.

 

Eisenstadt nimmt dann angesichts der klaren Führung etwas Tempo heraus, dennoch ergeben sich noch einige Gelegenheiten. In der 62. Minute wird Kampitsch mit einer weiteren fragwürdigen Abseits-Entscheidung zurück gepfiffen. Einige Minuten später bekommt Laszlo Kalocsai den Ball auf der linken Seite, sein Schuss geht aber klar am langen Eck vorbei.

 

Den Endstand von 4:0 stellt Faton Vokshi in der 77. Minute her. Er übernimmt einen Pass auf der linken Seite, lässt mit einem Haken den Verteidiger aussteigen und zirkelt den Ball ins lange Eck. Auch die letzten 10 Minuten verlaufen noch unterhaltsam. Markus Steigleder schießt aus rund 12 Metern Entfernung den Ball deutlich über das Tor, ein Weitschuss von Florian Fischer kann Ondrej Sakar nicht überraschen.

 

Zweimal kommt auch Großhöflein noch vors Tor. Sowohl Soma Füzi in Minute 84 als auch Christoph Fink in der 89. Minute können Covaciu aber am kurzen Eck nicht bezwingen. In der 90. Minute wird ein guter Schuss von Laszlo Kalocsai von der Abwehr abgeblockt. Mit einem Eckball für Eisenstadt, der nichts einbringt wird die Partie abgeschlossen.

 

Der SC Eisenstadt bleibt mit diesem Sieg weiterhin 3 Punkte hinter Neusiedl 1b auf Platz 3 und auch auf Tabellenführer Hornstein fehlen nur mehr 4 Punkte. Der Aufstiegskampf wird also immer spannender!

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