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Arbeitssieg in Stotzing

Einen klaren Auswärtssieg feierte der SCE in Stotzing. So klar wie das Ergebnis war, war der Spielverlauf leider nicht – die Mannschaft musste sich den Sieg hart erarbeiten. Die Gastgeber erwiesen sich als zäher Gegner.

 

Bei strahlendem Sonnenschein pfeift Schiedsrichter Özdemir Naci die Partie um 17 Uhr an. Die Eisenstädter versuchen gleich das Kommando an sich zu reißen. Die Heimmannschaft versucht die Angriffe aber gleich im Keim zu ersticken, indem schon in der gegnerischen Hälfte attackiert wird. So dauert es bis zu 12. Minute bis zur ersten großen Chance für den SCE. Faton Vokshi versucht nach Zuspiel von Florian Fischer einen Schuss aufs kurze Eck, den Torhüter Marcel Tschank nur mit Mühe zur Ecke ablenken kann.

 

Die zweite große Chance in der 16. Minute wird dann jedoch genutzt: Nach einem Eckball von Laszlo Kalocsai kommt Stefan Habeler unbedrängt zum Kopfball und trifft zum 1:0. Nun müssen die Hausherren mehr für das Spiel tun. In Minute 19 gibt es bereits die Chance auf den Ausgleich. Fabian Schmal arbeitet sich in den Strafraum vor und schießt aus spitzem Winkel aufs Tor. Der Ball geht aber ganz knapp neben das Gehäuse.

 

In der 29. Minute gibt es Freistoß für Stotzing. Die weite Hereingabe wird von der Eisenstädter Abwehr verfehlt, über zwei Stationen kommt der Ball zu Fabian Schmal, der den Ball unhaltbar für Tormann Florin-Andrei Covaciu einschießt. Sieben Minuten später haben die Hausherren sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Fehler von Stefan Habeler kommt Peter Lehotsky an den Ball, setzt ihn aber über die Latte.

 

Einer alten Binsenweisheit zufolge bekommt man hinten die Tore, die man vorne nicht schießt. Und so ist es in Minute 40 Alexander Kampitsch, der rechts den Ball erobert und zu Faton Fokshi abgibt, welcher ihn trocken im langen Eck zur neuerlichen Führung unterbringt. Zwei Minuten später gibt es ein Gerangel im Stotzinger Strafraum. Trotz lautstarker Proteste der SCE-Fans zeigt Referee Özdemir Naci aber nicht auf den Elferpunkt. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Lukas Augustin noch die Ausgleichschance. Sein Schuss aus spitzem Winkel findet aber nicht den Weg ins Tor.

 

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit tut sich der SCE schwer. Es ist zwar eine klare Überlegenheit erkennbar, Chancen sind vorerst aber Mangelware. Höhepunkt der ersten 20 Minuten von Hälfte 2 ist eine vom Schiedsrichter Özdemir Naci durchschaute „Schwalbe“ eines Stotzingers im Strafraum (58. Minute). Erst in der 70. Minute werden die Hauptstädter wieder gefährlich. Alexander Kampitsch wird ideal angespielt und steht allein vor Torhüter Marcel Tschank. Letzterer bleibt im Duell aber Sieger.

 

Bei den Gastgebern scheint sich in der letzten Viertelstunde etwas Müdigkeit auszubreiten. Die heftige Gegenwehr fordert ihren Tribut. So häufen sich jetzt wieder die SCE-Chancen. In Minute 76 setzt Florian Fischer einen Freistoß aus vielversprechender Distanz klar über das Tor. 10 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgt Alexander Kampitsch dann endlich für die Vorentscheidung. Er kommt rechts an den Ball, dribbelt sich in den Strafraum und trifft, zum Jubel der mitgereisten Fans, sicher ins lange Eck.

 

Drei Minuten später setzt Faton Vokshi aus 30 Metern zu einem gut platzierten Weitschuss an – Goalie Marcel Tschank ist aber zur Stelle und lenkt den Ball zum Eckball ab. In der 86. Minute ist es Dominik Jakovljevic, der auf der rechten Seite zum Schuss kommt, dieser geht aber am langen Eck vorbei. In Minute 88 wird Alexander Kampitsch ausgewechselt. Seine Gemütlichkeit, sich erst einmal die Socken zu richten und dann langsam zur Outlinie zu schlendern ist Referee Özdemir Naci eine gelbe Karte wert.

 

In der Nachspielzeit muss sich der Stotzinger Schlussmann noch einmal strecken, um einen Schuss zur Ecke abzuwehren. Der Eckball kommt nach einigen Kopfbällen zu Florian Fischer, der volley übernimmt und den Endstand von 4:1 herstellt. Gleichzeitig mit dem Anstoß pfeift der Schiedsrichter die Partie ab.

 

Der Sieg war härter erarbeitet, als das Ergebnis vermuten lässt. Der Kampf um Platz 3, der möglicherweise zum Aufstieg in die 1. Klasse reicht, bleibt spannend. St. Andrä sitzt dem SCE weiterhin mit 2 Punkten Rückstand im Nacken. Mit dem Tabellen-Fünften Oslip gastiert kommende Woche der stärkste noch ausstehende Gegner auf der Eisenstädter LA-Anlage.

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Kommentare: 9
  • #1

    zbdrariI (Dienstag, 07 Juni 2022 21:44)

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  • #2

    zbdrariI (Dienstag, 07 Juni 2022 21:47)

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  • #3

    zbdrariI (Dienstag, 07 Juni 2022 21:48)

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  • #4

    zbdrariI (Dienstag, 07 Juni 2022 21:48)

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  • #5

    zbdrariI (Mittwoch, 08 Juni 2022 00:35)

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  • #6

    zbdrariI (Mittwoch, 08 Juni 2022 00:37)

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  • #7

    zbdrariI (Mittwoch, 08 Juni 2022 01:15)

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  • #8

    zbdrariI (Mittwoch, 08 Juni 2022 01:16)

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  • #9

    zbdrariI (Mittwoch, 08 Juni 2022 01:17)

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