· 

Trainingsauftakt 2022/23

 

SCE presents Jürgen Eidler

 

Nach dem Traineraus von Martin Zentner und Andreas Zankovitsch fand der SC Eisenstadt seinen neuen Cheftrainer in Jürgen Eidler. Der renommierte Neo-Coach, der seine Trainerkarriere im Nachwuchs beim FC Flyeralarm Admira begann und zuletzt die U15 Mannschaft des ESV Haidbrunn-Wacker Wiener Neustadt trainierte, fungierte bereits beim damaligen Eisenstadt FC als Trainer.

Vor seiner Rückkehr zum jetzigen SC Eisenstadt konnte sich der gebürtige Neunkirchner unter anderem in der Gebietsliga Niederösterreich beim Casino Baden AC oder in der 1. Klasse bei Leobersdorf ASC einen Namen machen. Um euch unseren neuen Trainer ein wenig vorzustellen bzw. wieder in Erinnerung zu rufen, haben wir daher ein kleines „Word Rap“ für euch vorbereitet:

 

Heißer Sommertag – Spritzer oder Seidl?

Ganz klar – ein Seidl!

 

Selber Kochen oder Essen gehen?

Meine Frau Margit ist eine leidenschaftliche Köchin und tischt gut und gerne für die ganze Familie auf. Doch genauso gerne genieße ich es mit ihnen ausgelassen Essen zu gehen.

 

Dein Lieblingsmotivationslied vor dem Match?

Ein klassisches Motivationslied, wie es sich die meisten in dem Sinne vielleicht vorstellen, hab ich eigentlich nicht. Viel eher hör ich den Soundtrack meiner Lieblingsserie Vikings, der gibt mir den notwendigen Antrieb, um die Jungs bestmöglich zu coachen.

 

Was hat dich davon überzeugt zum SCE zu kommen?

Durch meine Vergangenheit beim EFC, wo auch meine Familie fest integriert war und mich unterstützt hat, sowie den seither bestehenden Freundschaften war ich sofort Feuer und Flamme, als mich Sportvorstand Markus „Faxe“ Bauer kontaktiert und mir die kürzlich freigewordene Trainerstelle beim SC Eisenstadt angeboten hat. Die Jungs vom Sportvorstand haben mir in dem Gespräch ihre Ideen präsentiert, einen Einblick in das Vereinsgeschehen gegeben und die Zielsetzungen dargelegt. Mehr hat es dann auch nicht gebraucht und der gemeinsame Nenner waren ziemlich schnell gefunden.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Worauf ich mich am meisten freue ist schwer zu sagen, da ich meiner neuen Aufgabe sowieso entgegenfiebere. Vor allem freue ich mich darauf in die Gegend zurückzukehren, die ich mit fast ausschließlich positiven Erinnerungen verknüpfe, und darauf alte Bekannte und Freunde wiederzusehen.

Bezugnehmend auf die Trainerstelle ist es das Trainieren mit einer sportlich guten Mannschaft und die Zusammenarbeit mit den Funktionären auf die ich mich besonders freue.

 

Was sind deine Ziele?

Mit dem Aufstieg in die 1. Klasse Nord haben sich natürlich auch meine Zielsetzungen ein wenig gehoben. Nichts desto trotz geht es mir in erster Linie um die Mannschaft. Wir haben den Kader um einige Spieler erweitert beziehungsweise sind nach wie vor dabei, den ein oder anderen Spieler in der noch andauernden Transferzeit zu uns zu holen. Ich möchte die Mannschaft in ihren Gegebenheiten weiterentwickeln und in die richtige Richtung lenken.

 

Welche Philosophie verfolgst du?

Ich würde meine Herangehensweise gegenüber den Jungs eher als pädagogisch beschreiben, denn nur über Motivation entstehen Spaß und harte professionelle Arbeit. Und wenn eben diese Motivation gehalten oder sogar gesteigert werden kann wird auch der Erfolg kommen. Aber auch hier ist zu betonen – das schafft das Team nur gemeinsam.

 

Wer ist dein Trainervorbild?

Das würde ich gerne splitten. Bezogen auf fußballerisches Denken und die Motivation, die sie an den Tag legen, würde ich sagen Jürgen Klopp und Josep Guardiola. Neben dem fußballerischen ist für mich ist allerdings die menschliche Komponente ausschlaggebend, daher würde ich als meine eigentlichen Vorbilder Thomas Husar und Thomas Eidler nennen.

Thomas Husar hat den USV Scheiblingkirchen-Warth vor 7 Jahren als Abstiegskandidaten der 2. Landesliga übernommen, heute ist sein Verein in der Regionalliga Ost vertreten. Mich begeistert einfach, dass er trotz Rückschlägen seinem Weg und dem Verein immer treu geblieben ist.

Zu guter Letzt würde ich meinen Bruder Thomas Eidler als mein Traineridol nennen. Er hat sich in knapp 15 Jahren vom 1. Klasse Trainer mit seiner UEFA-Pro-Lizenz bis zur 2. Bundesliga hinaufgearbeitet. Aktuell ist er Ausbildungsleiter beim ÖFB.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0